Projektstart

Im Mai 2003 startete nach langer Vorbereitungszeit das Programm die Soziale Stadt in Forchheim-Nord.

Die vorbereitenden Untersuchungen wurden von vier Planungsbüros in den Bereichen Städtebau, Freiflächen, Energie, Wirtschaft und Soziales durchgeführt.


Bürgerbeteiligung

Durch ganz unterschiedliche Ansätze können Bürger im Projektfortschritt laufend mitarbeiten. Beteiligungsformen waren bisher:
• Zukunftswerkstatt
• Initiativgruppen
• Bürgergruppen
• Bauaktionen
• Stadtteilspaziergang mit Planern
• etc.


Ergebnis der Voruntersuchungen: allg. Problemlagen

Starke Insellage durch zu wenige Wegeverbindungen zu anderen Stadtteilen jenseits der übergeordneten Verkehrsachsen
Brennpunkt Herderstraße
Sehr hoher Renovierungs- bzw. Sanierungsbedarf im Bestand der ortsansässigen Wohnungsunternehmen
Sehr hoher gesamter Jahres – Heizwärmebedarf für die Gebäude.
Mangel an altengerechten Wohnungen
Mängel im Wohnumfeld
Mangel an Infrastruktur wie Läden und Gastronomie
Mangel an Treffpunkten sowie Sport- und Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche
Mangel an Treffpunkten für die ältere Generation
Mängel im öffentlichen und halböffentlichen Raum (Strassen, Plätze, Parkplätze und Spielplätze)
Erhöhte Abgas- und Lärmbelästigung durch viel befahrene tangierende oder querende Verkehrswege

Problembereiche im Bereich Soziales und Wirtschaft

Hoher Anteil integrationsbedürftiger Bevölkerungsschichten (Ausländer, Spätaussiedler, Wohnungslose) und ungelöste Integrationsprobleme
Niedrige Bildungs- und Qualifikationsniveaus bei weiten Teilen der Bevölkerung
Hohe Arbeitslosigkeit und Sozialhilfebezug
Unzureichende Bedarfsdeckung an adäquaten Ausbildungs- und Arbeitsplätzen im Stadtteil
Hohe Interventionsdichte und Kosten im "reaktiven" sozialen Bereich
Mangelnde Betreuungsmöglichkeiten für Kinder, v.a. allein erziehender Mütter (Vereinbarkeit von Familie und Beruf)
Unzureichende Vernetzung von Initiativen und Organisationen im sozialen Bereich sowie mangelnde Einbindung der zuständigen Verwaltungsstrukturen
Zu wenig Angebote insbesondere für kirchlich ungebundene Stadtteilbewohner
Zu wenig öffentliche Treff- und Freizeitmöglichkeiten für junge Menschen, Erwachsene und die ältere Generation
Zu wenig lokale Infrastruktur an Kneipen, Cafés oder Gaststätten zur Gestaltung des öffentlichen Lebens im Stadtteil

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